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Chronik

1932 wurde zunächst eine Notkirche errichtet und unter dem Titel "Unsere liebe Frau von Lourdes" geweiht. Am 1. Jänner 1935 kam es zur Gründung der neuen Pfarre "Maria Lourdes".

1949 übernahmen die Chorherren des Stiftes Klosterneuburg die Seelsorge in dieser Pfarre. Die Notkirche war bald viel zu klein und entsprach nicht mehr den seelsorglichen Bedürfnissen. Ein Neubau war zur unumgänglichen Notwendigkeit geworden und nur mehr eine Frage der Zeit.

1952 tauchte erstmals der Gedanke auf, dass die neue Kirche ein "Jubiläumsgeschenk an die Gottesmutter" zum 100. Jahrestag ihrer ersten Erscheinung in Lourdes werden sollte.

Am 11. Februar 1956 legte der Propst des Stiftes Klosterneuburg den Grundstein zur neuen Kirche, die nach Plänen von Architekt Prof. Ing. Kramreiter erichtet wurde. Die Weihe der neuen Kirche erfolgte am 3. Mai 1958 durch den damaligen Kardinal DDr. Franz König, Erzbischof von Wien. Sie ist die erste und bisher einzige Maria-Lourdes-Kirche in der Erzdiözese Wien.

Von der künstlerischen Ausstattung sind folgende besonders bemerkenswert: Die 1,80 m große Marienstatue aus der Werkstatt des Holzschnitzers Alfred Crepaz, Hall/T. Fenster-Glasmalereien von Prof. Erhard Amadeus Dier, Wien, die die verschiedensten Marienanrufungen darstellen, die Maßwerkfenster vom akadem. Bildhauer Prof. Hubert Wilfan, Wien und der Kreuzweg im Andachtshof von Metallbildhauer Paul Ocsenasek, Wien.

1981 wurde die Pfarrkirche renoviert und den beim zweiten Vatikanischen Konzil entwickelten liturgischen Erfordernissen angepaßt. Der harmonische, freundliche Gesamteindruck blieb bis heute gewahrt.  

Seit dem 11. November 2001 ist die Indische Gemeinde mit ihrem Seelsorger Pater Dr. Thomas Thandappilly CST bei uns beheimatet. Er wurde mit 1. Juli 2005 zum Moderator der Pfarre Maria Lourdes ernannt.