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Der Turmbau zu Maria Lourdes ...

Turmsanierung – Rückschau aus finanzieller Sicht


Der Turmbau zu Maria Lourdes ist physisch schon seit einiger Zeit abgeschlossen. Unser Kirchturm überragt in neuem Glanz die Häuser von Meidling und wir können wieder gefahrlos die Glocken läuten. Der Fassade der Kirche wurde bei dieser Gelegenheit ebenfalls ein neues Gesicht gegeben. Und auch die Orgel, die gemeinsam mit dem Turm generalsaniert wurde, spielt wieder alle Stücke. Alles sehr schön – aber wie sieht die finanzielle Seite aus?

Die beschriebenen Vorhaben des Jahres 2006 waren nicht nur baulich ein Kraftakt, sondern auch finanziell eine Herausforderung für unsere Pfarre. Die Gesamtkosten für Turm- und Orgelsanierung lagen bei ca. EUR 370.000,-.

Durch Subventionen der Stadt Wien und des Bundesdenkmalamtes wurde ein Betrag von ca. EUR 110.000,- aufgebracht. Die Kostenbeteiligung der Erzdiözese Wien und des Stiftes Klosterneuburg brachten einen Betrag von ca. 210.000,-. Durch die wertvolle Unterstützung des Bauamtes des Stiftes Klosterneuburg konnten die Subventionen und die Beiträge der Erzdiözese entsprechend optimiert werden, so dass die ursprünglich angesetzten Beträge doch deutlich übertroffen wurden.

Nach Berücksichtigung dieser Zuschüsse verblieb ein für die Pfarre Maria Lourdes zu finanzierender Betrag von ca. EUR 51.000,-. Um ein Gefühl für die Größe dieses Betrages und die damit verbundene Belastung unserer Pfarre zu geben: Dieser Betrag liegt leicht über jenem Betrag, den die Pfarre aus den Kirchenbeiträgen für ein ganzes Jahr erhält und der die wesentliche Einnahmenquelle der Pfarre darstellt!!

Durch die finanziellen Beiträge vieler Pfarrangehöriger sowie die Kreativität und das Engagement bei der Organisation diverser Veranstaltungen ist es uns gelungen, einen Betrag von ca. EUR 28.000,- speziell für die Turmsanierung zu sammeln und damit einen äußerst beeindruckenden Beitrag zur Sanierung zu leisten.

Den verbleibenden Betrag konnten wir durch die regelmäßigen Bausammlungen am ersten Sonntag im Monat sowie sonstige Reserven finanzieren, so dass das Großprojekt der Turmsanierung mittlerweile finanziell „verdaut“ ist.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches „Dankeschön“ für jeden einzelnen Beitrag zu dieser Kraftanstrengung. So wie der Turm aus großen und kleinen Steinen besteht, als Ganzes aber nur durch das Zusammenspiel seine Größe und Schönheit entfalten kann hat es auch in finanzieller Hinsicht „große“ und „kleine“ Steine gegeben, die in Summe ein tolles Ergebnis bedeutet haben.

Die nächsten Projekte stehen aber schon wieder vor der Tür. Bitte legen Sie daher auch in Zukunft wieder jene Großzügigkeit der Unterstützung an den Tag, ohne die die Erhaltung der Substanz unserer Pfarre als Basis für unser lebhaftes und interessantes Pfarrleben unmöglich wäre.

Andreas Huber